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Bönnigheim

Für die Großveranstaltung packt auch die Familie an

Unterwegs durch Wald und Wiesen: Die geführten Touren kommen gut an. Archivfoto: Alfred Drossel

Zwar sind die veranstaltenden Mountainbike-Freunde Bönnigheim ein eingespieltes Team, doch die Ausrichtung der geführten Radtouren ist „viel Arbeit“, wie Hermann Rometsch vom Organisationsteam sagt. Mit Forstamt und den jeweiligen Landratsämtern habe es im Vorfeld Gespräche gegeben. Gerade die maßstabsgetreuen Pläne der Strecken, die für die Genehmigungen erforderlich sind, haben es in sich. Denn da die Teilnehmer auf Wald- und Forststrecken unterwegs sind, sind nicht alle Wege verzeichnet. „Da gibt es schon ein paar Herausforderungen“, betont Rometsch. Er selbst wird auch wieder mitfahren. Ob er durch die jährliche Vorbereitung mittlerweile jeden Weg in der Region kennt? „Ich nicht“, sagt Rometsch und lacht. Aber: „Unser Streckengott Roland Müllner kennt jeden Stein.“

Der feste Helferstamm – oder wie Rometsch ihn nennt: „der harte Kern“ – ist verhältnismäßig klein. Insgesamt 15 Freiwillige zählen dazu. Doch sie bekommen Unterstützung von ihren Familien. Hermann Rometschs Frau beispielsweise ist für den Strombike-Marathon im Dauereinsatz, auch die Töchter müssen mithelfen.

In dieser Woche stehen die Arbeiten im Schlosshof an – denn das Schloss ist Start- und Zielpunkt der Tour. Und später am Abend wird dort auch gemeinsam gefeiert. Etwa 600 Mountainbike-Fahrer haben sich angemeldet, sie werden von knapp 100 Guides durch die Region geführt. „Es werden sich also rund 700 Leute durch den Wald bewegen“, sagt Rometsch. Und die Guides, die zu zweit jeweils eine 20er-Gruppe leiten, achten darauf, dass die Fahrer nur auf den genehmigten Strecken unterwegs sind. Damit am Veranstaltungstag alles reibungslos klappt, müssen die Guides die Touren einüben – „man sollte sie drei- bis fünfmal gefahren sein“. Für die fahrenden Helfer sei das ein relativ hoher Zeitaufwand. Auch deswegen wollen die Veranstalter den Strombike-Marathon nicht noch größer werden lassen.

Dorothee Kauer
11. Juni 2018
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