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Ludwigsburg/Vaihingen

Absage für Ludwigsburg – Tunnel soll trotzdem kommen

Ludwigsburg wollte mit der Gartenschau einen Tunnel unter der B 27. Vaihingen (rechts) bekommt 2029 die kleine Gartenschau. Fotos: Wolschendorf/Albert Arning

Stattdessen dürfen Ellwangen, Rottweil und Ulm anfangen, Landesgartenschauen zu planen. Sie bekamen gestern den Zuschlag für die vom Land geförderten Blumenschauen in acht, zehn sowie zwölf Jahren. Das Land trägt bis zu 50 Prozent der Investitionskosten. Das Votum für Ellwangen sei auch unter dem Eindruck der Belastung durch die Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge gefallen, sagte Agrarminister Peter Hauk (CDU).

Mit der Absage wird es für Ludwigsburg schwerer, das ehrgeizige Ziel der Untertunnelung der B 27 zu realisieren. „Das Thema ist für uns aber nicht vom Tisch“, so Ilk. Ludwigsburg ist bereits zum zweiten Mal mit einer Bewerbung für eine Landesgartenschau gescheitert, schließt aber nicht aus, es ein drittes Mal zu versuchen.

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Jubel dagegen in Vaihingen. Die Stadt an der Enz erhielt den Zuschlag für eine kleine Gartenschau im Jahr 2029. „Wir freuen uns riesig“, sagte Oberbürgermeister Gerd Maisch. In elf Jahren wird Vaihingen gleichzeitig sein 1250. Jubiläum feiern. Unter anderem soll zur Gartenschau ein Stadtgarten unterhalb des Kaltensteins entstehen.

„Vaihingen an der Nahtstelle zwischen dem Regierungsbezirk Stuttgart und dem Regierungsbezirk Karlsruhe hat die Chance ergriffen und eine gute Bewerbung abgeliefert“, so Minister Peter Hauk. „Und die sticht heraus unter den Bewerbungen.“ (je/red)

Seiten 7 und 11

03. Juli 2018
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