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A 81: Geänderte Einfahrt für vier Wochen

Die erste Etappe bei der Sanierung der A 81 in südlicher Fahrtrichtung zwischen den Anschlussstellen Zuffenhausen und Feuerbach ist fast geschafft, in der kommenden Woche beginnt der zweite Bauabschnitt. Damit einher geht eine neue Verkehrsführung – und eine Sperrung.

Denn von Montag, 13. August, an wird die rechte Fahrbahnseite saniert und die unter der B 10 verlaufende Einfädelspur erneuert sowie an den Entwässerungseinrichtungen gearbeitet, vorbereitende Arbeiten für eine neue Brücke an der Anschlussstelle (wir berichteten). Deshalb wird die Rampe der B 10 aus Stuttgart kommend zur A 81 Richtung Engelbergtunnel für etwa vier Wochen gesperrt. Eine örtliche Umleitung (beschildert mit U 12) ist eingerichtet. Diese führt von der B 10 aus Stuttgart kommend an der Anschlussstelle Zuffenhausen vorbei, über Müllerheim, die Schwieberdinger sowie die Kornwestheimer Straße – diese ohnehin stark belastete Kreuzung wurde deshalb unlängst ausgebaut – wieder zurück auf die B 10. Von dort kann dann in Richtung Leonberg auf die A 81 aufgefahren werden. Das Ausfahren von der A 81 auf die B 10 in Richtung Stuttgart ist weiterhin möglich. Hierfür wurde bereits im Vorfeld ein Provisorium gebaut.

Das zuständige Regierungspräsidium Stuttgart (RP) weist darauf hin, dass die Umleitungsstrecke für Schwerverkehr mit einer Höhe von mehr als vier Metern nicht geeignet ist. Dieser müsse weiter auf der B 10 fahren und kann an der Anschlussstelle Schwieberdingen-West drehen.

Im Rahmen des ersten Bauabschnitts wurden in den vergangenen drei Wochen auf dem linken sowie auf dem mittleren Fahrstreifen die bestehende Asphaltdeckschicht und auch die darunter liegende Binderschicht auf rund vier Kilometern erneuert. Auch die bestehenden Entwässerungseinrichtungen, etwa Straßeneinläufe und Schlitzrinnen, wurden ausgetauscht beziehungsweise entfernt. In der Anschlussstelle fanden zudem vorbereitende Maßnahmen zur besseren Verkehrsführung während der Rampensperrung statt.

Die Geschwindigkeit im Bereich der Anschlussstelle ist auf 60 Kilometer pro Stunde beschränkt, im weiteren Verlauf der A 81, die derzeit engere Spuren für beide Fahrtrichtungen aufweist, darf 80 gefahren werden.

Die Gesamtkosten für die Bauarbeiten belaufen sich auf rund 4,8 Millionen Euro für die Sanierung und rund 2,3 Millionen Euro für die Anpassungen innerhalb der Anschlussstelle Zuffenhausen, beides bezahlt der Bund. Um die Beeinträchtigungen so weit wie möglich zu reduzieren, wurde die Bauzeit durch verlängerte Schichten sowie Nacht- und Wochenendarbeit verkürzt, so das RP. (red/jsw)

09. August 2018
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