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Ditzingen

300 000 Euro für eine lebenswertere Glems

Das Ditzinger Projekt „Platz an der Glems – Weg zur Glemsaue“ wird mit einem Betrag von 300 000 Euro kofinanziert, hat der Planungsausschuss des Verbands Region Stuttgart (VRS) jetzt mitgeteilt. Allerdings dürfen die Mittel nicht für den Bau der querenden verkehrsberuhigten Straße über den Platz an der Glems verwendet werden, schränkt der VRS ein.

Zu dem Vorhaben soll auch eine Bürgerinformation stattfinden, bestätigte der Ditzinger Bürgermeister Ulrich Bahmer jüngst in der Sitzung des Ausschusses für Technik und Umwelt auf Nachfrage der Fraktionsvorsitzenden Doris Renninger (Grüne). „Wir wollten noch abwarten, bis wir den Bescheid bekommen“, so Bahmer. Mit den zugesagten 300 000 Euro könne man sehr zufrieden sein: „Mit dem Betrag sind wir ganz oben dabei.“ Neben der Querstraße dürfe auch eine Tiefgarage damit nicht finanziert werden, fügte Bahmer an. Gespräche mit Anwohnern liefen, um Anregungen aufzunehmen. Der Termin für die Bürgerversammlung werde noch bekanntgegeben.

Wie berichtet, steht noch kein abschließender Beschluss über die Ausführung. Die Ditzinger Stadtverwaltung und Gremien haben die Planung aber insoweit vorangetrieben, dass ein Antrag auf Förderung gestellt werden konnte. Mit dem Bau muss im Laufe des Jahres begonnen werden, bis 2020 ist das Projekt nämlich abzurechnen.

Der Platz an der Glems (ehemals „Glemsterrassen“ genannt) ist Teil eines mehrstufigen Vorhabens zur Aufwertung der innerstädtischen Glems. Er grenzt im Osten an den 2011 umgestalteten Landschaftspark an der Glems und an die Bauernstraße. Im Süden befindet sich die Vorhof-/Stegstraße und im Norden der umgestaltete Abschnitt der Glemsstraße zur Speyrer Kirche.

von silvia haiduk
12. Februar 2018
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