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Ludwigsburg

HCL legt auf dem Feld wieder los

Volle Konzentration auf den Ball: Denis Bischof und der HC Ludwigsburg starten am Sonntag in die Feldhockey-Rückrunde der 2. Bundesliga Süd.Foto: Baumann

Daniel Weißer kann es ganz entspannt mit dem HC Ludwigsburg angehen, die Rothemden haben in der Hinrunde der zweiten Feldhockey Bundesliga Süd bereits ordentlich gepunktet und den Ligaverbleib bei zehn Punkten Vorsprung auf den vorletzten Tabellenplatz fast schon geschafft. „Die beiden Spitzenteams aus Berlin und München werden den Aufstieg unter sich ausmachen“, meint der Trainer, „nach vorne geht für uns nichts mehr und den Abstieg haben wir beinahe schon gebannt“.

Mannschaft reist mit dem Flugzeug

Lediglich zwei Absteiger gibt es, 21 Zähler hat der Coach für den Nichtabstieg hochgerechnet. In Berlin können die Gäste aus der Barockstadt beim Tabellenvorletzten somit ohne riesigen Druck starten, zumal auch die Anreise per Flugzeug in die Hauptstadt eine bequeme Angelegenheit werden dürfte.

„Wir wollen uns in der Rückrunde als Mannschaft weiterentwickeln und an unseren Schwächen arbeiten“, gibt Weißer so als Losung aus. Die Verteidigung von Strafecken meint er damit, wie auch das gesamte Abwehrverhalten.

Zudem sollen die vielen Youngster um Kapitän Severin Schmidt weiter an die zweite Liga herangeführt werden: Mit Matthias Schurig und Jonas Fischer sind aus der eigenen Jugend zwei 16-jährige Talente zum Kader hinzugekommen.

Freilich geht es beim Kellerkind in Berlin am Sonntag auch um einen gelungenen Auftakt in die Feldrunde 2017, denn danach warten mit den Topteams aus München, Frankenthal und Frankfurt gleich drei richtig dicke Brocken, allesamt auch noch auswärts. Erst am 13. Mai hat der HCL dann gegen den Limburger HC sein erstes Feldhockey-Heimspiel des Jahres 2017.

Scheu fehlt nach seinem Fingerbruch

Nils Scheu wird in Mariendorf nach seinem Fingerbruch fehlen, auch der Einsatz von Marc Meyer wird aufgrund einer Knieblessur wohl aufgeschoben, sonst haben die Ludwigsburger aber keine Personalsorgen.

„Unser erster Gegner steht hinten drin, da sollte man natürlich gewinnen“, sagt der HCL-Übungsleiter, „wir haben danach wirklich drei Hammerauswärtsspiele, allerdings haben wir auch ein Polster – wir sind fit und besitzen eine gute Ausgangsposition.“ Vielleicht kann der HCL das für manch eine Überraschung nutzen. (tei)

20. April 2017
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