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Ludwigsburg

Oberamtsgebäude wird umgebaut

Am denkmalgeschützten Oberamtsgebäude in Besigheim stehen Umbau- und Sanierungsarbeiten an. Foto: Alfred Drossel

Als Folge der Notariatsreform, die zum Jahreswechsel die Auflösung aller staatlichen Notariate und die Übertragung der dort bisher bestehenden gerichtlichen Zuständigkeiten auf die Amtsgerichte vorsieht, benötigt das Besigheimer Amtsgericht mehr Platz. Deshalb soll das ehemalige Oberamtsgebäude von 1908 umgebaut und saniert werden. Bislang ist dort das Straßenbauamt untergebracht, doch wird ein Teil der Straßenbauer nach Fertigstellung des Erweiterungsbaus des Landratsamts nach Ludwigsburg umziehen. Die frei werdenden Räumlichkeiten können dann fürs Amtsgericht genutzt werden.

„Im Rahmen der Notariatsreform sollen im Oberamtsgebäude Nachlass und Betreuung dauerhaft untergebracht werden“, erläuterte Heike Eckert-Maier vom Amt für Stadtentwicklung, Wohnungsbau und Umwelt in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik am Dienstagabend die Pläne. „Dafür muss das denkmalgeschützte Gebäude sicherheits- und brandschutztechnisch ertüchtigt werden.“

Im Hofbereich sollen eine außenliegende Aufzugsanlage sowie ein Fluchttreppenturm gebaut werden. Außerdem sind der Abbruch einer Garage und der Neubau eines eingeschossigen Anbaus für die Archivnutzung geplant. Die bestehende Mauer zur Schlossgasse bleibt erhalten. Die Arbeiten sollen Ende des Jahres beginnen, die Bauzeit beträgt rund ein Jahr.

Der Ausschuss für Umwelt und Technik stimmte der Planung einstimmig zu.

Beate Volmari
15. März 2017
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