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Ludwigsburg

Geschichte von Tabaluga verbindet die Fünftklässler

Ein Musical haben Schüler des Goethe-Gymnasiums aufgeführt.

Es ist sicherlich einzigartig, dass alle Fünftklässler einer Schule gemeinsam ein Musical aufführen, bei dem sich alle beteiligen: im Chor, als Schauspieler, als Tänzerinnen und als Gesangssolisten. Damit möglichst viele Kinder zum Einsatz kamen, wechselte die Besetzung in charmanter Art.

Die Schüler der Gesangsklassen sangen mutig und mit schön geführten Stimmen die teilweise bekannten Lieder aus der Feder von Peter Maffay und seinen Kollegen. Ameisen, Frösche, Bienen, Delfine und allerlei andere Tiere tanzten und krabbelten in liebevoll gestalteten Kostümen über die Bühne, und Sternenkinder verzauberten mit Sternenstaub das Publikum.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht der kleine Drache Tabaluga, der von seinem Vater Tyrion auf die Reise zur Vernunft geschickt wird. Auf dieser trifft er neben dem Mond auch eine Ameisenkönigin, den Riesen Grykolos, den Baum des Lebens, das Feuersalamander-Weibchen Pyromella, den Frosch Aquaxos, den Storch Arafon und die Delfine und lernt am Ende die weise Schildkröte Nessaja kennen. Ihr Lied, das vom Bewahren der Kindheit erzählt und die Antworten auf die Fragen des Lebens philosophisch hinterfragt, stellte das große Finale dieses tiefsinnigen und zugleich unterhaltsamen Musicals dar.

Kurzweiliges Stück

Unter der Regie von Tabea Metzger und Astrid Schmieder ist ein kurzweiliges Stück entstanden. Die Kostüme von Rosemarie Sborowski animierten die Kinder zur heiteren Umsetzung der von Susanne Bischof einstudierten Choreographien und harmonierten mit dem Bühnenbild von Marc-Steffen Bremer und Karl Fuchs. Benedikt Vennefrohne sorgte für die passende Beleuchtung. Musikalisch geleitet wurde das Projekt von Claudius Heinzelmann und Susanne Kovalev, wobei die Sängerinnen und Sänger von einer siebenköpfigen Band begleitet wurden.

Nach vier Tagen intensiver Schlussproben und den beiden Aufführungen als Höhepunkt sagte eine Schülerin: „Ich kann mir gar nicht vorstellen, morgen wieder in die Schule zu gehen. Das war so schön!“ (red)

13. September 2016
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